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Wie Deine Glaubenssätze Deine Realität erschaffen

Es wird einiges von Dir verlangt, wenn Du Deine Glaubenssätze und Überzeugungen verändern möchtest. Du musst Dir bewusst machen, dass es Deine Entscheidung ist, ob Du die Macht über Deine Gedanken übernimmst oder anderen die Macht geben willst. Du darfst Dir klarmachen, dass die meisten Menschen von der Gesellschaft mehr oder weniger vollständig kontrolliert werden. Wir sind Sklaven der gesellschaftlichen Konditionierung. Das mag hart klingen, ist aber so.

Seit unserer Kindheit sind wir den Normen und Regeln ausgesetzt. Dein ganzes Leben hast Du in einer Box gelebt oder lebst dort immer noch. Gefangen, wie ein Häftling. Vielleicht ist es Dir bereits bewusst und Du bist auf der Suche nach einem Ausweg – dann möchte ich Dir gratulieren. Oder aber es Dir noch gar nicht bewusst und Du lässt Deine Jahre womöglich dahinplätschern, unter den Regeln und Normen der Gesellschaft, eingezäunt und gefangen. 

 

Die häufigsten negativen Glaubenssätze der Gesellschaft

Ich bin nicht gut genug.

Erst wenn ich den richtigen Partner finde, werde ich glücklich sein.

Es ist sehr schwer finanziell unabhängig zu werden.

Man braucht viel Glück um reich zu werden. 

Frauen sind „Flittchen“ wenn sie sofort mit einem Mann schlafen.

Nur als 90-60-90 bin ich attraktiv. 

Meine Träume und Ziele sind unerreichbar. 

Alle reichen Menschen beuten diese Welt aus.

 

Schließ jetzt mal Deine Augen und stell Dir eine Box vor. Eine Box in der Du stehst, also Dein heutiges Ich. Jedes Mal wenn Du versuchst, aus dieser Box auszubrechen, indem Du bestimmte Glaubenssätze infrage stellst oder irgendetwas Neues ausprobierst, stößt Du an die Wand dieser Box. Es ist die Mauer, die die Gesellschaft, die Politik und die Religion aufgebaut hat… und Sie tun alles dafür, um Dich in dieser Box zu halten.

Doch genau außerhalb dieser Box, ist alles was Du Dir wünschst. Deine Träume, Deine Ziele, der Erfolg, Deine Weiterentwicklung, Deine Glückseligkeit und vor allem Dein Zukunfts-Ich – das Ich, welches Du Dir wirklich wünschst zu sein. 

Viele Menschen kämpfen Ihr ganzes Leben darum, diese Grenze, diese Mauer, also diese Box zu überwinden, um an ihre Träume zu kommen. Und meistens scheitern sie. Ich schätze mal Du wirst jetzt das Warum erfragen. Ganz einfach: Weil sie die falschen Glaubenssätze und Überzeugungen haben. Und ich möchte Dir mit Hilfe dieses Blogartikels die Möglichkeit geben, aus Deiner Gefängniszelle zu fliehen, damit Du endlich anfangen kannst, Deine Träume zu leben.

 

 

Durchbrichst Du die Matrix?

Stell Dir nun einmal vor, Du stehst vor einer extrem wichtigen Entscheidung, die Dein ganzes Lebens beeinflusst. Du musst Dich entscheiden: Nimmst Du die blaue oder die rote Pille. Wenn Du die blaue Pille nimmst, dann bleibst Du genau dort, wo Du zurzeit im Leben stehst. Du lebst genau so weiter, wie Du es die letzten 5 bis 10 Jahre getan hast. Du bleibst in der Box, in Deiner Komfortzone, in der „sicheren“ Zone. Du glaubst weiterhin an das, was Du schon immer geglaubt hast. Alles bleibt so, wie es ist. Und wenn Du Dich für die blaue Pille entscheiden solltest, dann möchte ich Deine Zeit auch gar nicht weiter beanspruchen, denn all das, was ich ab jetzt schreibe, ist dann total uninteressant und nutzlos für Dich. Dein ganzes Leben wirst Du versuchen Deine Träume zu erreichen, doch Du wirst nur dabei zusehen, wie einige Wenige das Leben Deiner Träume leben.

ODER Du nimmst die rote Pille. Und an dieser Stelle möchte ich offen und ehrlich zu Dir sein: Es wird wehtun. Du wirst hinfallen. Du wirst sogar sehr oft hinfallen.Andere werden sich vielleicht von Dir abwenden und vielleicht auch erstmal über Dich lachen. Für manche wird es schmerzhaft werden. Wenn Du die rote Pille nimmst, wird es also erstmal unangenehm. Denn Du musst bereit sein zu kämpfen. Du musst etwas tun. Gegen die Gesellschaft. Gegen Dich selbst. Gegen die Glaubensmuster der anderen. Gegen die soziale Programmierung.

 

Es ist Deine Entscheidung. Es ist alleine Deine Entscheidung, was Du aus Deinem Leben machen willst. Ich möchte Dir heute zeigen, warum Du heute dort stehst, wo Du stehst. Warum manche Menschen erfolgreich sind und andere nicht… Warum manche Menschen glücklich sind und andere nicht… Was den Unterschied zwischen selbstbewussten und unsicheren Menschen macht. Vor ein einigen Jahren haben mir diese Erkenntnisse die Augen geöffnet. Du wirst erstaunt sein, mit welcher Leichtigkeit man sein Leben verändern kann, wenn man nur seine Gedanken und Glaubenssätze verändert.

Wusstest Du eigentlich, dass jeder Mensch im Jahr ungefähr 7 Spinnen im Schlaf isst? Interessant und ekelig zugleich oder? Aber absoluter Blödsinn! Ein ganz klarer Mythos. Das war nämlich ein Experiment einer Psychologin, die genau über diese Thematik eine Studie geschrieben hat. Sie wollte beobachten, wie schnell sich eine Annahme verbreitet. Darüber habe ich mal ein Interview gesehen und auch die Reaktion der Psychologin war amüsant, denn auch sie hat niemals damit gerechnet, dass sich diese Annahme so extrem wie ein Lauffeuer verbreitet. 

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Was wir für wahr halten, also unsere Überzeugungen, müssen keinesfalls richtig sein. Egal was Du also über Dich denkst, es ist nur Deine Realität. Sie spiegeln nur Deine Realität wider. Bei der Überzeugung mit der Spinne ist es im Endeffekt egal. Es wird keinen besonders großen Einfluss auf Dein Leben haben. Was ist aber mit Glaubenssätzen und Überzeugungen, die wirklich Dein Leben betreffen? Glaubenssätze, die entscheiden, ob Du glücklich, erfolgreich und gesund lebst? Oder Glaubenssätze, die Dich blockieren, Dein Leben so zu gestalten, wie Du es willst.

Es gibt ein ganz tolles Zitat: Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind. 

 

 

Was sind Glaubenssätze und Überzeugungen?

Ein Glaubenssatz ist eine Erkenntnis einer bestimmten Situation bzw. über einen gewissen Sachverhalt. Glaubenssätze können unser Leben beflügeln oder behindern, um bestimmte Ressourcen anzuzapfen, die uns dabei helfen oder halt entsprechend behindern, die Resultate, die wir uns wünschen, zu erreichen oder entsprechend auch nicht zu erreichen. Ein Beispiel: „Ich bin dumm.“ Diese Überzeugung stellt uns als dumm dar, obwohl wir das eigentlich nicht sind. Wie ich gesagt habe, es spiegelt nur unsere Realität wieder. Wir können nicht dumm sein, wir verallgemeinern das bloß auf unser ganzes Leben. Selbstverständlich reicht dieser Satz alleine nicht aus. Also zum Beispiel „Ich bin dumm.“ Oder: „Ich bin intelligent.“ Dieser reicht alleine nicht aus, um damit einen großen Einfluss auf unser Leben zu haben. Die Überzeugung hinter einem Glaubenssatz ist entscheidend! Die Überzeugung holen wir uns aus eigenen Erfahrungen, die wir gemacht haben. Was unsere Eltern sagen, was die Gesellschaft sagt usw. Stell Dir Glaubenssätze wie eine Brücke vor.

Jeder Glaubenssatz beruht auf einem festen Fundament (den Pfeilern). Die Pfeiler geben einem die Gewissheit und Erkenntnis, die diesen Glaubenssatz unterstützen. Das sind meistens Erfahrungen und Erlebnisse aus unserer Vergangenheit, besonders die die wir in unserer Kindheit gemacht haben. Diese Erfahrungen sind in unserem Gehirn gespeichert und dienen sozusagen als Referenzerlebnis für unsere Überzeugungen. Denn diese Referenzpunkte veranlassen uns etwas zu glauben, völlig egal, ob es der Realität entspricht oder nicht. Du kannst Deine Glaubenssätze verändern, indem Du die alten Pfeiler ausreißt und sie durch Neue und Bessere ersetzt.

Du musst wirklich verstehen, dass nur Du selbst Deine Realität formst. Etwas wie Realität gibt es eigentlich nicht. Die Realität liegt immer im Auge des Betrachters. Du hast vielleicht auch schonmal beobachten können, dass zwei Menschen der gleichen Situation eine ganz andere Bedeutung geben können. Der eine fand es sehr lustig, der andere reagierte eher verängstigt.

Beispiel: „Ich habe seit 4 Jahren keine Freundin.“ ist eine Tatsache. „Ich bin hässlich. Wer soll mich schon attraktiv finden?“ ist ein Glaubenssatz. Du musst also anfangen, Deine Glaubenssätze von Tatsachen zu unterscheiden. Konzentriere Dich nicht auf die Tatsachen, denn wenn Du Deine Glaubenssätze veränderst, veränderst Du automatisch die Tatsachen und somit auch die Resultate in Deinem Leben. 

 

Beispiele und Erläuterung von Glaubenssätzen

Hier einfach mal ein paar Beispiele von Glaubenssätzen und Überzeugungen, die Menschen daran hindern glücklich, erfolgreich und gesund zu leben. Kannst Dir auch gerne schonmal Zettel und Stift zur Seite legen und die mitschreiben, die auf Dich zutreffen, wenn Du nun ehrlich zu Dir selbst bist. Vergiss aber bitte nicht: Nichts davon ist eine Tatsache oder entspricht der Wahrheit.

Ich habe es nicht verdient erfolgreich zu sein.

Reiche Menschen sind geizig.

Ich werde niemals zu Geld kommen.

Ich bin die Kleine.

Ich bin zu dick, keiner mag mich.

Ich habe keine Chance beim anderen Geschlecht.

Ich bin hässlich.

Ich bin schon zu alt, um mich noch zu verändern.

Andere Menschen wollen mir nur böses.

Ich kann nicht mit dem Rauchen aufhören.

Ich bin nun mal ein unglücklicher Mensch.

Ich bin nichts wert.

Ich werde es eh nicht schaffen.

All diese Dinge sind eine reine Opferhaltung. Wer die Opferrolle einnimmt, gibt automatisch die Kontrolle über sein Leben ab. Das interessante an Glaubenssätzen ist, dass Du immer immer immer immer eine Bestätigung finden wirst. Du wirst Dich, egal an was Du glaubst, immer bestätigt fühlen. Du wirst mit all diesen Glaubenssätzen recht haben. Wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Das ist das unfassbar Schmerzhafte an Glaubenssätzen… Positive sind ein Segen und helfen einem. Negative tun genau das Gegenteil. Sie sabotieren Dein Leben. Du kennst bestimmt gut aussehende Leute, die sich selbst für hässlich halten… Intelligente Menschen, die sich für dumm halten… und wohlhabende Menschen, die sich für arm halten.

Suche jetzt in dem Raum, indem Du Dich gerade befindest die Farbe gelb….. Jetzt etwas was Rot ist….. Und jetzt die Farbe lila….. Sehr wahrscheinlich wirst Du etwas entdeckt haben, was Du vorher nicht gesehen hast. Und warum? Das liegt daran weil Dein Fokus anders war. Du hast den lila Gegenstand erst gesehen, als ich gesagt habe, dass Du Dich auf ihn konzentrieren sollst. Genau so ist es auch mit Glaubenssätzen. Glaubenssätze und Überzeugungen entscheiden über Deinen Fokus.

 

Du trägst die alleinige Verantwortung 

Wenn Deine Gedanken ständig sind, wie schlecht und negativ die Welt sei, dann wirst Du auch nur die schlechten und negativen Dinge auf dieser Welt sehen. Wenn Du meinst, die Welt sei ein gefährlicher Ort, dann wirst Du eine Welt voller Gefahren wahrnehmen. So einfach ist das. Deine Gedanken bestimmen Deine Filter, wie Du die Welt siehst.

Wenn Du nur das Negative siehst, werden die positiven Dinge ausgefiltert und die negativen Dinge gelangen in Dein Bewusstsein. „Ich verliebe mich nur in Arschlöcher“… suggeriert dem Unterbewusstsein schon in Zukunft, sich weiterhin nur in Arschlöcher zu verlieben. „Ich habe doch keine Chance bei Männern.“… Wen verwundert es, das dieser Mensch nie einen Freund findet? Der Fokus ist einfach völlig falsch.

Du und wirklich nur Du bist dafür verantwortlich, wie Du die Realität siehst. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich möchte, das Du es verstehst und nie wieder vergisst. Die Bedeutung, die wir bestimmten Situationen geben, ist entscheidend.

Vielleicht hast Du schonmal den Namen Viktor Frankl (Psychologe) gehört. Er beschreibt in seinem Buch, wie er zur damaligen Zeit das Konzentrationslager erlebte. Er stellte etwas sehr Interessantes fest: Diejenigen, die im KZ-Lager unter den qualvollen Bedingungen überlebt hatten, besaßen andere Überzeugungen. Sie waren nicht bereit hier zu sterben. Sie gaben sogar ihrer Gefangenschaft im Konzentrationslager einen Sinn. Sie wurden gequält und mussten leiden, damit Sie eines Tages der Welt Ihre Geschichte erzählen konnten. Damit nie wieder etwas so Schreckliches passiert. Diese Einstellung gab Ihnen die Kraft zu überleben. Sie gaben also ihrer Gefangenschaft einen ganz anderen Sinn.

Ein anderes Beispiel, was Glaubenssätze bewirken können und davon hast Du mit Sicherheit schonmal was gehört. Der Placebo-Effekt: Glaubenssätze sind sogar imstande Auswirkungen von Medikamenten außer Kraft zu setzen bzw. freizusetzen. Ein Placebo ist eine Tablette, in der eigentlich keine medizinischen Wirkstoffe enthalten sind. Diese Tablette hat man Patienten gegeben im Glauben, dass diese Tablette Ihre Symptome lindert und sich ihr Gesundheitszustand schon bald verbessern wird. Im Schnitt wirken diese Placebo-Tabletten wie ein normales Medikament. Die Leute haben also nur daran geglaubt, dass diese Tablette wirkt. Der Placebo-Effekt zeigt, dass Menschen nur anhand Ihrer Gedanken und dem Glauben chemische Wirkungen selbst auslösen können, wenn sie daran glauben.

 

 

Wie Glaubenssätze entstehen

Ich hatte es schon zum Teil erwähnt. Jeder Glaubenssatz wird wie eine Brücke von einem Pfeiler von Erfahrungen, Meinungen und Erlebnissen in der Vergangenheit unterstützt. Besonders von unseren Eltern übernehmen wir viele Glaubenssätze und Überzeugungen. Da sie uns damals u.a. auch gepredigt haben, was wir alles nicht können und was für Versager wir vielleicht sogar sind. Wenn man z.B. schlechte Noten in der Schule bekommen hat oder ein Glas Orangensaft umgekippt hat. Der Lehrer, der einen fertigmachte, weil er keine Geduld mit uns hatte. Der Trainer, der uns immer anschrie, weil wir das Tor nicht getroffen haben. Wie oft wurde uns halt Kind gesagt: „Du kannst das nicht.“?

Ich will auf keinen Fall den Eltern die Schuld dafür geben. Sie wussten es ja auch nicht besser und haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Ich will nur, dass Du verstehst, warum Du so denkst, wie Du heute denkst. Diese negativen Einflüsse aus der Kindheit verfestigen sich irgendwann in Form von Überzeugungen, sodass man wirklich glaubt, man kann etwas nicht. Dein Unterbewusstsein hat genügend Pfeiler bekommen, um die Brücke zu errichten. Kinder bis etwa 7-8 Jahren nehmen die Glaubenssätze einfach an und können sich nicht dagegen wehren. Wenn wir uns konstant mit einem bestimmten Glaubenssatz beschäftigen, dann wird er irgendwann zur Wahrheit. Egal ob es ein positiver und negativer Gedanke ist. Ob Du willst oder nicht, Du hast die Glaubenssätze aufgenommen und sie sind als Überzeugung in das Unterbewusstsein durchgesickert. Was Du aber heute besser machen kannst: Lass Dir nicht mehr von anderen einreden, dass Du etwas nicht kannst.

Nur Du selbst erschaffst Deine Realität. Es ist Deine Entscheidung, ob Du daran glaubst, dass Du etwas kannst oder nicht, in beiden Fällen wirst Du Dich bestätigt fühlen und Deine eigene Realität erschaffen. Dein Verhalten, Dein Handeln, Dein ganzes Leben bestimmten Deine Glaubenssätze und Überzeugung.

Du hast Dich vielleicht schon Mal gefragt, was das Geheimnis von erfolgreichen Menschen wirklich ist. Erfolg ist kein Zufall. Erfolg ist Einstellungssache. Es sind die richtigen Glaubenssätze und Überzeugungen, die erfolgreiche Menschen vom Durchschnitt unterscheiden. Egal in welchem Lebensbereich, ob Beziehung oder Gesundheit, unsere Glaubenssätze beeinflussen unser ganzes Leben. Die richtigen Glaubenssätze unterscheiden zwischen selbstbewussten und unsicheren Menschen, gesunden von ständig kranken Menschen.

Vielleicht kannst Du das jetzt noch nicht ganz glauben. Doch wenn Du Dich wirklich damit beschäftigst und auch Deine eigenen Glaubenssätze veränderst, wirst Du sehen, und das verspreche ich Dir, dass nur Deine Gedanken, die Grenzen in Deinem Leben sind.

Schaue Dir also an, wo Du zurzeit im Leben stehst. Es ist das Resultat all Deiner Glaubenssätze und Überzeugungen.

Jede Handlung, jedes Verhalten von Dir, hängt mit Deinen Gedanken zusammen. Je öfter wir einen Gedanken bzw. eine Überzeugung haben, umso schneller wird er zu unserer Realität. Womit sich Deine Gedanken die ganze Zeit beschäftigen oder auch nicht beschäftigen, führt zu Handlungen. Deine Handlungen führen letztendlich zu den Ergebnissen in Deinem Leben.

Wer denkt, dass er nicht abnehmen kann, wird es auch nicht.

Wer denkt, niemals erfolgreich zu werden, der wird auch niemals erfolgreich.

Wer denkt, niemals den richtigen Partner zu finden, der wird es auch nicht.

Die meisten negative Glaubenssätze fangen oft mit „Ich kann nicht …“ an. Das „Ich kann nicht“ kommuniziert Deinem Unterbewusstsein, dass Du 1. das gewünschte Resultat nicht erreichen wirst, weil Du es nicht kannst. Und 2. nicht daran glaubst, das Ergebnis zu erreichen.

Henry Ford hat zu seiner Lebzeit schon gesagt und er hat es verstanden:  Ob du denkst du kannst, oder ob Du denkst du kannst nicht, in beiden Fällen wirst du Recht behalten.

 

Was Glaubenssätze bewirken

Selbstverständlich reicht alleine der Gedanke nicht aus. Du musst überzeugt davon sein und daran glauben. Es ist unsere Entscheidung, ob wir unser Leben mit positiven Glaubenssätzen bereichern wollen oder durch negative Glaubenssätze sabotieren. Viele Gedanken kommen aus dem Unterbewusstsein. Wir Menschen merken nicht mal, wie sehr wie täglich auf Autopilot handeln. Etwa 90% unseres Verhaltens ist unterbewusst. Aus dem Grund nehmen wir unsere Glaubenssätze im Alltag kaum noch wahr. Das können wir aber auch zu unserem Vorteil nutzen. Wir können immer unsere Glaubenssätze verändern.

Wir müssen unsere Glaubenssätze so „programmieren“, dass unser Autopilot für unsere Ziele und für unsere Träume arbeitet. Ist der Autopilot ein Mal richtig eingestellt, werden die Dinge von alleine ins Rollen kommen. Verallgemeinerungen helfen unserem Gehirn. Stell Dir nur mal vor, wie es wäre, wenn Du jedes Mal bewusst überlegen müsstest, wie das Auto startet oder die Tür abgeschlossen wird. Du wärst nicht fähig zu leben, oder besser gesagt zu überleben…

Eine Automatisierung bildet sich, wenn Du genügend Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt hast.

Du hast zum Beispiel oft genug die Tür abgeschlossen oder den Wagen gestartet, um das jetzt automatisch machen zu können. Wenn Du fest von etwas überzeugt bist, arbeitet Dein Unterbewusstsein auf Autopilot. Es wird Dir immer mehr Referenzpunkte im Leben finden, um ihn zu stärken. Wenn Du anfängst, Dich nur auf positive Dinge zu konzentrieren, dann werden alle negativen Dinge aus Deinem Leben herausgefiltert. Wir suchen immer nach einer Bestätigung für unsere Glaubenssätze und wir werden immer welche finden (mit der Voraussetzung, dass wir überzeugt davon sind). Glaubenssätze manifestieren sich in unserem Leben und verändern unseren Fokus bzw. unsere Filter, mit denen wir unsere Umgebung aufnehmen.

 

 

So veränderst du Deine Glaubenssätze

Schreibe Dir die nächsten 15 Minuten all Deine Glaubenssätze auf. Auch positive. Wir konzentrieren uns aber trotzdem mehr auf die Negativen, die Dein Leben einschränken. Selbstverständlich werden 15 Minuten nicht ausreichen, um all Deine Glaubenssätze herauszufinden. Beobachte Dich deshalb auch die nächsten Tage einfach mal selbst.

Welche Glaubenssätze kommen in bestimmten Situationen in Dein Bewusstsein? Schreibe sie sofort auf. Wenn Dir keine Glaubenssätze einfallen, frage Dich: Was haben Deine Eltern und Großeltern immer gesagt? Die Erzieher oder Lehrer? Erfahrungen, die Du nie vergessen wirst.

Stelle Dir zu jedem Glaubenssatz, den Du loslassen willst, die folgenden Fragen:

Was ist an diesem Glaubenssatz so lächerlich?

Wird sich mein Leben verbessern wenn ich weiterhin an diesem Glaubenssatz festhalte?

Was ist der Preis den ich letztendlich zahle, wenn ich an diesem Glaubenssatz weiter festhalte?

Welche Vorteile hätte es wenn ich diesen Glaubenssatz loslassen würde?

Wie fühlt es sich an, wenn ich mich von diesem Glaubenssatz befreie?

Formuliere dann einen neuen Glaubenssatz, der Dein Leben bereichert. Der Dich dabei unterstützt, Deine Ziele und Träume zu verwirklichen. Deine „neuen“ Glaubenssätze schreibst Du natürlich auch schriftlich auf. Die alten Glaubenssätze kannst Du ganz fix entsorgen. Lies Dir mehrmals täglich die neuen positiven Glaubenssätze laut vor. Am besten vor einem Spiegel. Wenn Du Dir den Glaubenssatz laut vorliest, ist es sehr wichtig, zu visualisieren. Wenn Dein Glaubenssatz ist: „Ich glaube an mich selbst und kann alle Ziele erreichen, die ich mir setze“… Dann stelle Dir vor Deinem geistigen Auge vor, wie Du Deine Ziele erreichst und wie Du Dich beim Erreichen Deiner Ziele FÜHLST. Denn bei der Visualisierung passiert sehr viel im Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen einer realen Situation und einer Vorstellung in Deinem Kopf unterscheiden. Es erlebt die Situation als echt. Wenn Du das oft genug wiederholst und mit starken Emotionen verbindest, dann wirst Du nach einiger Zeit Dein Unterbewusstsein umprogrammieren.

Und wichtig an dieser Stelle: Hier ist Deine Ausdauer und Deine Disziplin gefragt. Von dreimal in 2 Wochen Dir Deine Glaubenssätze vorzulesen, ohne sie anzufangen zu fühlen oder es zu visualisieren, passiert rein gar nichts. Die erfolgreichsten Sportler haben in Gedanken über 1000-mal den Pokal in den Händen gehalten. 1000-mal haben sie sich vorgestellt, wie Sie als Erster in die Ziellinie laufen. Genau das musst auch Du machen, wenn Du Deine Glaubenssätze verändern willst. Erzeugst Du starke Gefühle mit dem Glaubenssatz und der Effekt wird noch stärker sein. Probiere Dich einfach mal aus. 3-4 Wochen mindestens! Es funktioniert garantiert.

 

Deine Melanie