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Stresssymptome - Wenn dauerhafter Stress zu Beschwerden führt

Stress wird durch verschiedene und vor allem bei jedem Menschen individuelle Faktoren ausgelöst. Die Folgen von ständigem Druck und innerer Anspannung sind nicht zu unterschätzen und sollten nicht heruntergespielt werden. Die psychischen und körperlichen Auswirkungen von Stress beeinflussen und verstärken sich gegenseitig, dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Betroffenen immer mehr belastet.

In unserer heutigen Zeit zählen zu den häufigsten Auslösern für Stress die Belastungen am Arbeitsplatz. Das können Probleme in den Arbeitsaufgaben sein, in den zwischenmenschlichen Beziehungen im Kollegenkreis oder in der Arbeitsumgebung. Überforderung mit der Aufgabenmenge, Überstunden sowie zu wenige Erholungsphasen. All das bringt die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht.

Doch nicht nur die Arbeit löst Stress aus. Weitere typische Auslöser von Stress können sein: Die Kindererziehung, der Verlust eines geliebten Menschen, die eigenen Ansprüche an sich selbst, Konflikte innerhalb der Partnerschaft und viele mehr. 

 

 

Entscheidend ist die eigene Wahrnehmung

Eins ist sicher: Stress entsteht, wenn gestellte Aufgaben und Anforderungen nicht mehr gemeistert werden können. Das bedeutet: Nicht das, womit man konfrontiert wird, stresst, sondern wie man damit umgeht.

Die Wurzel für das individuelle Stresserleben liegt, neben tatsächlichen Belastungen, vor allem in der eigenen Wahrnehmung. Und in dieser Wahrnehmung sind alle Menschen auf sehr persönliche Wahrnehmungsmuster ausgerichtet. Daher ist es nicht ganz einfach, auf eigene Faust die Muster zu entlarven, die das persönliche Stresserleben verstärken.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: 

Perfektionistisch veranlagte Menschen sind besonders gefährdet negativen Stress zu erleben. Eine besondere Rolle dabei spielen die eigenen Ansprüche. Wer die eigene Messlatte hoch ansetzt, muss ständig sehr hoch springen. Und das verursacht Stress. Wer aber hängt diese Latte so hoch? Und muss diese Messlatte tatsächlich so hoch hängen? Die einfache Antwort lautet meistens: Nein. Die Latte könnte auch deutlich niedriger hängen. Perfektionistische Menschen werden in der Regel aber nicht alleine zu dieser Einsicht finden. Sie sind es zu sehr gewöhnt, die Messlatte hoch zu hängen – und kommen gar nicht auf die Idee, dass weniger sogar mehr sein könnte. Deshalb ist eine professionelle Beratung sehr wertvoll, um die Wahrnehmung des Stresserlebnisses zu verändern und langfristig die sich zeigenden Symptome zu verringern oder auszuschalten.

 

 

Stress ist keine Krankheit, kann aber durchaus krank machen

Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn aus einer kurzzeitigen Stressbelastung chronischer Stress wird. Körper und Seele geraten aus dem Gleichgewicht – was bei den Betroffenen sowohl zu körperlichen Beschwerden führen als auch aufs Gemüt schlagen kann. 

Nahezu alle Bereiche des Körpers können durch chronischen Stress entgleisen oder in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Die Gefahr, gesundheitliche Schäden durch Dauerstress zu bekommen, ist wirklich groß und sollte definitiv nicht unterschätzt werden. Auf jeden Fall sollten die Symptome nicht ignoriert werden.

 

 

Typische psychische Anzeichen für Stress

Konzentrationsschwierigkeiten

Erhöhte Reizbarkeit

Antriebsschwäche

Energielosigkeit

Angst- und Panikanfälle

Depressive Verstimmungen 

Nervosität und innere Unruhe

Burnout

 

 

Typische körperliche Anzeichen für Stress

Schlafstörungen

Kopfschmerzen und Migräneanfälle

Rückenschmerzen

Muskelverspannungen, Muskelkrämpfe

Tinnitus

Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder sogar Herzinfarkt

Magen- und Darmprobleme wie Magenschleimhautentzündungen oder Magengeschwüre

Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen

 

Wichtig: Wenn Du eines oder mehrere der genannten Symptome bei Dir feststellst, suche bitte einen Arzt auf. Es ist immer wichtig abzuklären, ob es sich um kurzzeitige Stressreaktionen oder ernstzunehmende Erkrankungen handelt.

 

 

Prävention und Behandlung

Du kannst Dich schützen, indem Du Überstunden weitgehend vermeidest, Dich an Deine Pausenzeiten hältst und Aufgaben delegierst. In den Pausen kannst Du spazieren gehen, joggen oder Yoga machen. Diese Aktivitäten senken nachweislich den Stresspegel. 

Nach Feierabend sollten Deine Hobbies, Freunde und die Familie im Mittelpunkt stehen. Entspannungstechniken und das Erlernen von Achtsamkeit sind weitere Möglichkeiten, um Stress abzubauen und vorzubeugen.

Wenn diese Methoden alleine nicht greifen, ist eine psychologische Intervention in Form von Stressmanagement sinnvoll. Innerhalb des Trainings identifizierst Du Deine persönlichen Stressauslöser und lernst Techniken zur Stressbewältigung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die kognitive Umstrukturierung. Hierbei erkennst Du Deine negativen und verzerrten Denkmuster, hinterfragst diese und formulierst sie neu. Das ist elementar wichtig und hilft vor allem bei der Bewertung und Bewältigung von Stress.

 

Auch wenn Du das Gefühl hast, dass Du Deiner aktuelle Situation hilflos aufgeliefert bist, möchte ich Dir an dieser Stelle sagen: Das bist Du nicht. Es ist Deine Entscheidung, ob Du die Verantwortung übernimmst und Dir entsprechende Hilfe suchst. Die positive Veränderung in Deinem Leben liegt in Deiner Hand. Möchtest Du ein stressfreies und glückliches Leben?

 

Deine Melanie

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