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Selbstsabotage - Wie Du erkennst, dass Du Dich selbst sabotierst

Ganz oft stehen wir uns selbst im Weg. Und wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dann weißt Du das auch. Oftmals betreiben wir regelrecht Selbstsabotage, schaden uns selbst und können so unser größter Feind werden – und das, ohne es zu merken.

 

Was ist Selbstsabotage?

 

Selbstsabotage ist die Tendenz, sich selbst das Leben schwer zu machen, indem man sich Grenzen setzt und Komplikationen in seinem Leben erzeugt, die verhindern, das die eigenen Ziele erreicht werden. Menschen, die sich selbst sabotieren, erschaffen Hindernisse, weil ihr Unterbewusstsein überzeugt davon ist, dass sie nicht das tun könnten, was die Situation erfordert.

Selbstsabotage beginnt oft schon damit, dass wir uns in einer Situation verlieren, in der wir total unglücklich sind und diese Unzufriedenheit auch schon äußern, aber dennoch nichts verändern. 

Damit Du erkennst, was ich damit meine, möchte ich Dir ein paar sehr bekannte Beispiele geben: 

 

Die Arbeit stresst Dich nur noch und bereitet Dir seit langer Zeit überhaupt keinen Spaß mehr. Aber änderst Du etwas daran?

Deine Partnerschaft ist ein reines Streitlager? Trotzdem trennst Du Dich nicht.

Das begonnene Studium passt überhaupt nicht mehr zu Dir und Deinem Weg? Aber Du ziehst es trotzdem durch.

Der Wohnort, in dem Du lebst, gefällt Dir nicht mehr? Umziehen tust Du allerdings nicht.

Du trauerst der Figur vor Deiner Schwangerschaft hinterher? Du findest dennoch jedes Mal Ausreden, wenn es um Sport geht.

 

Kommt Dir das ein oder andere Beispiel bekannt vor? Glaube mir, Du bist damit nicht alleine, den meistens Menschen geht es so. Aber da hört es noch lange nicht auf.

 

Active Coaching löst Dich von diesen Ketten

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Typische Varianten von Selbstsabotage

 

Neben den bereits genannten Beispielen, kann sich unser innere Saboteur aber noch ganz andere Wege suchen, um uns an unserem Wachstum und unserer persönlichen Entwicklung zu hindern. Dies kann u.a. sein: 

 

Überforderung

Du nimmst Dir Aufgaben vor, bei denen Du im Vorfeld eigentlich schon weißt, dass Du damit nur scheitern kannst – was Dich dann nur noch in Deiner gefühlten Minderwertigkeit bestätigt und aus Sicht des inneren Saboteurs ja auch soll. 

 

Aufschieberitis

Du schiebst Dinge auf, die eigentlich dringend erledigt werden müssten

 

Nicht NEIN sagen können

Jemand hat eine Bitte an Dich und es gelingt Dir noch nicht, wenn Du darauf keine Lust hast, diese Bitte abzulehnen. Für Dich steht eher im Vordergrund die andere Person nicht verletzen zu wollen.

 

Negative Glaubenssätze

Du führst Dir Deine eigenen Fehler und Schwächen immer wieder vor Augen und schlimmer noch, Du redest sie Dir meistens sogar nur ein. Negative Glaubenssätze, wie „Ich kann das sowieso nicht“ oder „Das will doch eh niemand sehen“ sind da an der Tagesordnung.

 

Online Coaching gegen Selbstsabotage

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Doch wieso gibt es diesen Saboteur in uns? 

 

Jeder Mensch, also jede Persönlichkeit, besteht aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen. Diese Anteile in uns bilden sich in gewissen Situationen in unserem Leben, in denen sie sehr sehr wichtig sind und manchmal sogar überlebenswichtig.

Du kannst Dir diese Anteile wie Deine eigenen kleinen Bodyguards vorstellen. In erster Linie möchten sie Dir nichts Schlechtes und das ist ganz wichtig für mich an dieser Stelle zu betonen – sie wollen Dich einfach nur beschützen. Und hinter jedem dieser Persönlichkeitsanteile steckt ein Bedürfnis, welches gestillt werden möchte und gestillt werden soll.

Das bedeutet aber nicht, dass in jedem Menschen die selben Anteile aktiv sind. Diese prägen sich in unserem Leben mal mehr aus, und mal weniger, je nachdem welche Situationen uns im Verlaufe unseres Leben begegnen und uns entsprechend prägen. 

 

Die Ursachen der Selbstsabotage 

 

Das bedeutet auch, dass mögliche Ursachen der Selbstsabotage weitestgehend individuell sind. Doch welche das sein können und warum sie so gefährlich sind, darauf möchte ich nun näher eingehen. 

 Die Selbstsabotage ist eine der Hauptursachen dafür, warum wir unsere Ziele nicht erreichen. Und die Konsequenz daraus ist, wie soll es auch anders sein: Das Selbstvertrauen sinkt. Und wenn wir uns selbst nicht vertrauen, dann fürchten wir erst recht Misserfolge – und gerade diese Versagensängste führen dazu, dass wir uns noch mehr blockieren. Aus dieser Falle kommen wir nur schwer wieder heraus.

Ein wesentlicher Auslöser für Selbstsabotage ist somit oft ein geringes Selbstwertgefühl. Wenn wir einen geringen Selbstwert haben, trauen wir uns nicht zu, eine Aufgabe zu bewältigen. Wir suchen daher schon im Vorfeld nach Erklärungen, damit wir über ein Scheitern besser hinweg kommen.

Was ich in den letzten Jahren immer öfter beobachten durfte ist, dass Menschen sogar lieber einen Burnout in Kauf nehmen, als zu kündigen. Dahinter stecken oft Versagensängste.

Eine weitere mögliche Ursache ist ein Interessenskonflikt. Eine Entscheidung zwischen zwei Alternativen kennt glaube ich jeder. Meistens schaffen wir das auch erstmal ganz gut. Aber manchmal steht dabei viel auf dem Spiel. Zum Beispiel, wenn es um existentielle Entscheidungen geht. Dann stecken wir oft fest und können partout keine Entscheidung treffen.

Der innere Saboteur kann uns leicht in einen Teufelskreis führen. Wenn Du Dir nicht die Chance gibst, etwas zu erreichen, forderst Du Dich selbst nicht heraus. Deshalb wächst Du dann auch nicht. 

Du verpasst die Gelegenheit, Dir neue Fähigkeiten anzueignen und die bereits vorhandenen Fähigkeiten auszuweiten und zu verbessern. Und so überzeugst Du Dich immer wieder davon, dass Du etwas angeblich nicht tun kannst, nicht tun willst oder nicht fähig seist, etwas gut zu machen.