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Die 4 häufigsten Selbstsabotage-Trigger und wie Du sie bekämpfst

Aufstieg

 

Trigger Nr. 1:

„Ich bin noch nicht bereit – ich muss mich noch besser vorbereiten.“

Sehr oft steckt hinter diesem Auslöser die Angst zu scheitern. Ich muss erst besser in XY werden, bevor ich mit Z starten kann. Ich muss erst noch diese Ausbildung machen, bevor ich mich selbstständig machen sollte. Ich muss erst Dieses oder Jenes gemacht haben, um es zu schaffen. Doch wir wissen alle, wie schnell aus „Das mache ich später“ ein „nie“ wird.

 

Die Lösung für diesen Trigger: Fang klein an. 

Wir können Stunden, Tage, Wochen oder sogar Monate, wenn nicht sogar Jahre damit verbringen zu planen und uns auf etwas vorbereiten. Doch wenn wir nicht anfangen Erfahrungen zu sammeln, dann wird unser Ziel niemals im Ansatz ersichtlich sein. Setze dir am Anfang kleine Zwischensteps zum Reinschnuppern – aber marschiere unbedingt los und warte nicht auf einem vermeintlich richtigen Zeitpunkt. Schließe mal für einen kurzen Moment die Augen und versetz Dich doch einmal in Gedanken für einen kurzen Moment an eine Küste. Vor Dir siehst Du einige Surfer ihre Kreise in den Wellen ziehen.Ich glaube, von diesen Surfern hat sich niemand großartig auf das Surfen vorbereitet. Die sind einfach ins Wasser gesprungen und haben losgelegt. Es ist nicht möglich, Wellenreiten zu lernen, indem Du ein Buch darüber liest. Wellenreiten lernst Du nur im kalten Nass des Atlantiks. Klar ist es erst einmal unangenehm, in die kalten Fluten zu springen und auch das eine oder andere Mal vom Brett zu fallen. Aber nach so einem Tag im Wasser hast Du dann so viele neue Eindrücke und Erfahrungen am eigenen Leib gespürt, dass Du wirklich etwas gelernt hast und vor allem beim nächsten Mal weißt, worauf es ankommt und was Du verbessern kannst.

 

 

 

Trigger Nr. 2:

„Was sagen bloß die Anderen darüber?“

Mal angenommen, Du hast Dir ein großes Ziel gesteckt. Du willst Dich zum Beispiel mit einem Geschäft oder einer Dienstleistung selbstständig machen, das Dir wirklich am Herzen liegt. Vielleicht passt diese Idee auch nicht zu 100 % in das Weltbild oder die soziale Konditionierung anderer Menschen. Das realisierst Du auch relativ schnell. Es ist gut möglich, dass Deine Gedanken ständig darum kreisen, wie andere Menschen auf Dein Vorhaben wohl reagieren könnten, wie diese über Dich denken könnten und sie nichts mehr freuen würde, als wenn Deine Idee am Ende scheitert. Das „Na guck, habe ich Dir doch gleich gesagt, dass sowas nicht funktionieren kann” schallt schon in Deinen Ohren, noch bevor Du überhaupt angefangen habst.

 

Die Lösung: Mache einen Realitätscheck!

Ist es denn wirklich wahr, dass sich Deine Bekannten und Freunde den ganzen Tag das Maul über Dich zerreißen – oder haben sie in Wahrheit genug mit sich selbst zu tun? Keine Frage, die Menschen reden viel, wenn der Tag lang ist. Finden werden sie deshalb immer irgendetwas. Wenn sie nicht Deine Geschäftsidee zerpflücken, dann eben ein paar Details aus Deinem Privatleben. Egal, was Du machst– es wird sowieso darüber gesprochen. Wieso akzeptierst Du das nicht und nimmst es einfach nicht mehr persönlich? Denn die Kritik anderer ist nichts weiter als die Projektion von deren eigenen inneren Ängste und Unsicherheiten auf Dich. Es ist doch nichts leichter als davon abzulenken, indem über andere gesprochen wird. Wichtig ist auch, dass Du Dir vor Augen führst, dass Kritik nichts anderes als die persönliche Meinung eines Einzelnen ist. Es ist keine wahre Prognose über Deine Geschäftsidee oder trifft eine wahre Aussage über Dich als Person. Stelle also die Meinung anderer Leute nicht über Deine eigene Meinung und Deine ganz persönlichen Herzensziele.

 

 

 

Trigger Nr.3: 

Dein Fokus ist falsch ausgerichtet

Angenommen Dein Ziel ist konkret formuliert und Du bist sogar schon losmarschiert, um alles dafür zutun, dass Dein Ziel zu Deiner Realität wird. Ganz wichtig: Richte Deinen Fokus in die richtige Richtung. Du bekommst immer nur das, worauf Du Dich konzentrierst. Konzentrierst Du Dich auf potentielle Probleme, dann werden sie sich in Deinem Leben früher oder später breit machen. Besser ist es Deinen Fokus auf das Erreichen Deines Ziel auszurichten. 

 

Die Lösung: Visualisierung 

Stelle Dir jeden Tag vor, wie Du Dein Ziel bereits erreicht hast. Stell es Dir so lebendig vor, wie Du nur kannst. Mach Dir ganz deutlich, wie gut es sich für Dich anfühlt, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Wo bist Du, wenn Du Dein Ziel erreicht hast? Wie sieht es dort aus? Wie siehst Du aus? Wer ist bei Dir? Was geschieht dann? Stell es Dir s real vor, wie Du nur kannst und erzeuge ein Gefühl der Freude in Dir. Dieses Gefühl ist der Katalysator dafür, dass Du es in Deinem Leben manifestieren kannst. 

 

 

 

Trigger Nr. 4: 

Du beschäftigst Dich mit unwichtigen Dingen

In diesem Falle verlierst Du das Große Ganze aus den Augen. Es gibt solche Tage, an dem Du gefühlte 1000 Sachen auf der To-Do-Liste stehen hast und hängst komplett lustlos und antriebslos auf der Couch und denkst Dir wahrscheinlich: „Boah, jetzt diese ganzen E-Mails schreiben und beantworten und dann auch noch den Papierkram für das Amt erledigen… Oh ne, gar keine Lust. Ich verbringe lieber etwas Zeit auf Instagram. Daran möchte ich jetzt erstmal gar nicht mehr denken.“ Und schwupps, zückst Du Dein Handy und es wird locker aus den vorgenommenen 5 Minuten mit aller Voraussicht 30 Minuten oftmals sinnloses Herumgesurfe und Herumgedaddel. So kann schnell eine Abwärtsspirale entstehen.

 

Die Lösung: Zeige in solchen Momenten Deinen Willen und halte Dir Dein WARUM vor Augen

Wenn Du Dein Warum kennst, dann fällt es Dir auch wesentlich einfacher, Dich mit den kleinen Aufgaben zu beschäftigen, die drum herum anfallen und einfach dazugehören. Was ich Dir in jedem Fall empfehlen kann, ist, die direkte Benachrichtigungsfunktion auf dem Handy auszuschalten. So kannst Du Dich bewusst dazu entscheiden, Dein Handy in die Hand zu nehmen und Deine Nachrichten zu lesen oder es bleiben zu lassen. Wenn Du alle wichtigen To-Do’s für den Tag erreicht hast, dann belohne Dich. So bleibst Du bei der Sache und freust Dich auf den Moment, wenn Du alles erledigt hast.Es mag durchaus sein, dass Du Deinen Saboteur jetzt gerade noch als Feind betrachtest. Doch das brauchst Du nicht. In Wahrheit ist er nicht Dein Feind. Er möchte Dir etwas mitteilen. Er hat eine Message für Dich. 

 

Nimm mit Deinem Saboteur Kontakt auf 

Beobachte wann das nächste Mal der innere Saboteur in Dir sein Unwesen treibt. Und genau in diesem Moment kommuniziere mit ihm. Das ist ja das schöne bei uns Menschen. Wir Menschen haben ja die Chance, durch unsere Gespräche, die wir so oder so den ganzen Tag in unserem Kopf führen, mit unseren Persönlichkeitsanteilen in Kontakt zu treten. Das heißt konkret: Beim nächsten Mal schließe mal Deine Augen und stelle Dir Deinen inneren Saboteur vor. Schau wie er aussieht. In welcher Form oder als welches Wesen er sich zeigt. Deiner Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Frage diesen Anteil dann, warum er Dich sabotieren möchte. Frag ihn nach seinem Warum, nach seinem Motiv. Führe ein Dialog, eine Unterhaltung mit ihm. Und wenn Du das dann auch noch schriftlich machst, werden Dir die Antworten noch viel bewusster. Du wirst erstaunt sein, was für Antworten zum Vorschein kommen.

 

Deine Melanie

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